Statements

photo-katharina Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD

Kein Wahlkampf auf dem Buckel der Schwächsten. Ja zu den Skos-Richtlinien. Sie sind schon tief genug!


Thomas Michel Thomas Michel, Vorstand AvenirSocial Schweiz

Die aktuelle Sozialhilfe ist begründet, bescheiden, rechtlich praktikabel, erprobt und wird via SKOS und SoDK laufend koordiniert. Gibt man dies auf, muss man es neu erfinden. Das wird teuer. Ist das klug?


JacquelineFehr-kli Jacqueline Fehr, Nationalrätin und Regierungsrätin im Kanton Zürich

Verbindliche Richtlinien sind unerlässlich. Sie sorgen für Gleichbehand­lung, vereinfachen für alle Beteiligten die Arbeit und verhindern bürokrati­sche Doppelspurigkeiten. Dies ist ein grosser Verdienst der SKOS. Des­halb sollen das System auch weiterhin auf der Basis von gemeinsamen Richtlinien weiterentwickelt werden.


Hans Fröhlich, SAH Hans Fröhlich, Geschäftsführer SAH Zürich

Die SKOS-Richtlinien bieten eine klare, verlässliche und für alle verbindliche Orientierung in der Arbeit mit Sozialhilfebeziehenden. Das SAH Zürich sagt deshalb Nein zum leichtfertigen Umgang und zur Demontage einer grossen Schweizer Tradition: der Solidarität mit den Schwächsten!


BarbaraSchmid-Federer Barbara Schmid-Federer, Nationalrätin CVP

Die SKOS-Richtlinien verkörpern auch unsere humanitären Schweizer Werte. Für diese stehe ich ein, genauso wie für einen würdigen Umgang mit den Schwächsten in unserer Gesellschaft. Deshalb sage ich ja zu den SKOS-Richtlinien.


© 2008 BŽatrice Devnes / Pixsil Ueli Tecklenburg, ehem. Geschäftsführer SKOS, Mitglied des Vorstandes der SVSP

Die Aufkündigung der SKOS-Richtlinien leistet einem unseligen Sozial­hilfewettbewerb unter Kantonen und Gemeinden Vorschub, der nur zu einer Spirale nach unten führen kann.


Emilie Graf Emilie Graff, Co-Geschäftsleiterin von AvenirSocial Schweiz

Die Hexenjagd gegen die Sozialhilfe und der Kampf gegen die Armuts­betroffenen betreffen nicht nur die Klienten und Klientinnen der Sozial­hilfe, sondern auch die Institutionen des Sozialstaates und die Menschenrechte.


Stéphane BeuchatStéphane Beuchat, Co-Geschäftsleiter von AvenirSocial Schweiz

Wer sparen will, sollte die Ursachen von Armut bekämpfen, anstatt Armutsbetroffene zu bestrafen.